Pädagogisches Konzept der
Immanuelschule Gifhorn
Freie Christliche Bekenntnisschule

Unsere Ziele

In der Immanuelschule werden Schüler des 1. - 4. Schuljahrgangs gemäß den Niedersächsischen Rahmenrichtlinien und des Erlasses des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 7.5.1981, zuletzt geändert am 31.3.1992, unterrichtet.

Unsere Schule hat die Aufgabe, den im Niedersächsischen Schulgesetz festgelegten Bildungsauftrag in einer der Grundschule angemessenen Weise zu erfüllen. Die Wahrung und Sicherung des Zusammenhangs von Erziehung und Unterricht ist grundlegend für die Arbeit in der Grundschule.

Die Immanuelschule vermittelt ihren Schülern in einem für alle Schüler gemeinsamen Bildungsgang Grundkenntnisse und Grundfähigkeiten, die für alle Lern- und Handlungsbereiche wichtig sind. Sie schafft damit die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn ihrer Schüler.

Dabei sollen die Schüler entwicklungsgerecht durch angemessene Anregungen und Aufgabenstellungen gefördert werden. Der Unterricht soll von den mitgebrachten Erfahrungen der Schüler ausgehen, an die vom Elternhaus geprägten Lerngewohnheiten anknüpfen und die Schüler an die systematischen Lernanforderungen der Schule heranführen. Entdeckendes und handlungsorientiertes Lernen soll ermöglicht werden.

In die Unterrichtsgestaltung sollen Unterrichtsformen einfließen, die die Selbständigkeit der Schüler fördern, ihre sozialen Fähigkeiten erweitern, disziplinierte Arbeitsweisen, Fertigkeiten und Techniken schulen, ganzheitliches Lernen ermöglichen und ein an die individuellen Lernmöglichkeiten angepasstes Lernen gestatten (z.B. Einzelarbeit, Partner- und Gruppenarbeit, projektorientierter Unterricht, Freies Arbeiten, Arbeitsgemeinschaften). Auch fächerübergreifender Unterricht soll möglich sein.

Das Aufsuchen auerschulischer Lernorte bereichert den Erfahrungsschatz der Schüler.

Das Lernangebot wird dem Schüler durch Differenzierungsmaßnahmen angepasst. Außerdem sollen lernschwache SchülerInnen gefördert und lernstarke SchülerInnen gefordert werden. Unterschiede im Sozial- und Arbeitsverhalten der SchülerInnen sollen frühzeitig erkannt und gefordert werden!

Darüberhinaus soll auf der Grundlage des Glaubens an Jesus Christus eine Atmosphäre des Vertrauens und der Annahme geschaffen werden, in der die Schüler möglichst entspannt lernen können, in ihrer Persönlichkeit gefördert werden und zu selbständigen Menschen heranwachsen.

Im Schulalltag soll für die Kinder die Liebe Gottes, wie sie durch Gott, den Vater, seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist offenbar geworden ist, erfahrbar gemacht werden und der Aufbau einer Vertrauensbeziehung zu Ihm ermöglicht werden. Auf dieser Grundlage sollen die Schüler zur persönlichen Verantwortung vor Gott und zum dienenden Handeln am Nächsten erzogen werden.

Die Schule wird als evangelische Bekenntnisschule im Sinne der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Bekenntnisschulen (AEBS) betrieben werden.

Unsere Grundlage

Unsere Grundlage für die Erziehung und den Unterricht ist die Bibel als Wort Gottes und das darin enthaltene Menschenbild, das folgendermaßen skizziert werden kann:

Die Menschen sind Gottes geliebte, für die Gemeinschaft mit Ihm bestimmte Geschöpfe. Würde und Wert des Menschen sind daher unabhängig von jeder Leistung. Als solche kann man sich selbst und andere annehmen und respektieren.

Jeder ist einzigartig gemacht und in besonderer Weise begabt. Die eigenen Stärken können entdeckt und entfaltet, die Schwächen können angenommen werden.

Der Mensch ist kein Einzelwesen, sondern auf Gemeinschaft angelegt. Regeln für das Zusammenleben sind daher nötig und sinnvoll. Die Bibel gibt uns mit den Zehn Geboten und dem Gebot der Nächstenliebe wertvolle Leitlinien auch für das Miteinander in der Schule.

Jeder ist persönlich für sein Handeln verantwortlich. Das bedeutet für den Schulalltag zweierlei: Zum einen sollen die Schüler durch das Bekanntwerden mit traditionellen und modernen Bildungs- und Kulturgütern die Basis sowohl für eine positive Lebensbewältigung als auch für ein eigenständiges Urteil über diese Bildungsgüter bekommen.

Zum anderen berührt dies das zentrale Thema der Bibel, durch Jesus Christus Vergebung für Versagen und Schuld empfangen zu können und so in Gemeinschaft mit Gott leben zu können. So sehr dies in der Beziehung zu Gott eine persönliche Angelegenheit ist, so sehr kann das Verzeihen untereinander bei der Konfliktbewältigung helfen und Spannungen abbauen.

Der zeitliche, äußere Rahmen

Die Schule ist eine verlässliche Grundschule mit einer Betreuungszeit von 8:00 bis 13:15 Uhr.

Regelmäßig findet ein Schulgottesdienst in der Unterrichtszeit statt, an dem auch Familienangehörige teilnehmen können. Die erste Unterrichtsstunde am Morgen beginnt in jeder Klasse mit einem gemeinsamen Gebet oder Lied.

Elternarbeit

In erster Linie haben die Eltern die Verantwortung für die Erziehung der Kinder. Daher ist eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lehrer- und Elternschaft (z.B. durch Sprechstunden, Elternabende, Hausbesuche, Hospitationen der Erziehungsberechtigten im Unterricht) unabdingbar, um das Anliegen der Schule verwirklichen zu können.

Die Beteiligung der Eltern bei der Gestaltung von Schulgottesdiensten und Festen, bei Wanderungen und Ausflügen u.. ist ausdrücklich erwünscht.

Auch sollen sie besondere Fähigkeiten oder berufliche Kenntnisse in den Unterricht einbringen können, beispielsweise im Rahmen von Projekttagen oder als Fachleute im Sachkundeunterricht.

Anforderungen an die Lehrerschaft

Die LehrerInnen sollen in einer persönlichen, lebendigen Beziehung zu Jesus Christus stehen. Die Glaubenssätze der Evangelischen Allianz sollen sie voll und ganz bejahen, insbesondere soll ihnen die Bibel als das inspirierte Wort Gottes Maßstab für ihr Denken und Handeln sein.

Sie sollen den Kindern ein Vorbild sein und ihnen den Glauben an Jesus mit Freude vorzuleben.

Die Schüler

Die Schule steht allen Kindern offen, gleich welcher nationalen oder religiösen Herkunft. Die Eltern sollen unser Anliegen kennen; sie können aber auch sicher sein, dass es nur als Angebot vertreten wird.